Aktuelle News
"Warum sollte ich ans Aufhören denken"
24. Januar 2012
Interview mit Hanka im Donukurier nach der Startabsage bei der Cross-WM:
Sie ist talentiert, vielseitig und erfolgreich. Nicht nur im Gelände, sondern auch auf der Straße feierte Hanka Kupfernagel großartige Siege. Deshalb sollen die Olympischen Spiele in London auch ein Saisonhöhepunkt für die Radsportlerin sein. Doch bis sie dort überhaupt starten darf, muss sie noch die deutsche Konkurrenz in die Schranken weisen. Im Interview mit unserem Redakteur Timo Schoch erzählt die 37-Jährige, wie sie sich darauf vorbereitet, warum der Radprofi Jens Voigt ein Vorbild für sie ist und weshalb sie bei der Cross-WM am 29. Januar in Koksijde (Belgien) nicht startet.
Zum Interview hier klicken
Hanka ist neue DEUTSCHE MEISTERIN !
8. Januar 2012
Hanka hat ihre imposante Titelsammlung um einen weiteren ergänzt. Bei der Deutschen Meistschaft im Radcross war sie in Kleinmachnow eine Klasse für sich und holte sich das elfte Meistertrikot in dieser Disziplin seit 2001. Nach 41:45 Minuten verwies sie die Überraschungszweite Trixi Worrack (37 Sekunden zurück) und Sabrina Schweizer (1:18 Minuten zurück) auf die Plätze.
Hanka erwischte einen guten Start und fuhr als Führende in die erste Laufpassage. Bereits nach der ersten Runde hatte sie sich einen Vorsprung von knapp zehn Sekunden auf Schweizer erarbeitet, den sie in der Folgezeit trotz eines regelmäßigen Radwechsels in jeder Runde ausbauen konnte.
Während Schweizer dem hohen Tempo in den ersten beiden Runden Tribut zollen musste, kämpfte sich Trixi Worrack langsam immer näher an Schweizer heran und schließlich vorbei. An der Spitze kontrollierte Hanka das Rennen und ließ Worrack nie näher als 40 Sekunden an sich heran.
"Ich hatte in den letzten Monaten mehrere Rennen aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Auch die DM-Teilnahme stand vor einigen Tagen noch auf wackligen Beinen... Doch in Kleinmachnow konnte ich schon oft gewinnen und ich kenne diese Strecke so gut wie keine andere. Die Zuschauer-Begeisterung war wieder grandios und sehr motivierend - da fühlt man sich wie in einer voll besetzten Arena", dankte Hanka den Fans für die tolle Unterstützung.
Hankas Dank an die Kleinmachnower: hier klicken
Fotos: @Tino Tornado
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Hankas Aufholjagd mit Platz sechs belohnt
26. Dezember 2011
Weltmeisterin Marianne Vos hat beim Cross-Weltcup in Heusden-Zolder, Niederlande, ihren zweiten Erfolg hintereinander gefeiert. Hanka Kupfernagel (Stevens Racing Team) fuhr nach einem missratenen Start noch auf den sechsten Platz. Sabrina Schweizer (Focus-MIG) wurde 17.
Hanka Kupfernagel erwischte in Zolder einen denkbar schlechten Start. In der ersten Kurve war sie eingeklemmt, verlor Positionen und wurde später auch noch durch einen Sturz aufgehalten. So wurde sie nach zwei von fünf Runden auf Rang 15 notiert.
„Da habe ich schon überlegt, ob ich aufgeben soll“, bekannte Kupfernagel, „aber ich habe mich dann gefangen und konnte noch ganz gut nach vorne fahren“. Sie startete einen Aufholjagd, die eine sehr passable Grundform vermuten lässt. Runde um Runde wurde sie schneller und kletterte über Rang 13 und neun vor der letzten Drei-Kilometer-Schleife mit der zweitbesten Schlussrunde noch auf Platz sechs, 1:40 Minuten hinter Siegerin Vos und zehn Sekunden hinter Multitalent Pauline Ferrand Prevot (Lapierre) auf Rang fünf.
Kupfernagel: Mallorca war die richtige Entscheidung
„Damit bin ich sehr zufrieden. Mehr hätte ich nicht mehr raus holen können“, meinte Kupfernagel. Vor Weihnachten hatte die in Staufen im Breisgau lebende Deutsche Meisterin kurzfristig ein zehntägiges Trainingslager auf Mallorca eingelegt und den Weltcup in Namur ausgelassen. „Ich denke, das war die richtige Entscheidung. Von der Form her, ging es heute ganz gut“, so Kupfernagel.
Nachdem sie sich im November einen Infekt eingehandelt hatte, war sie beim Cross am Bornheimer Hang am Start (3.). Zu früh, wie sie im Rückblick meint. „Da war ich erst sechs Tage wieder im Training und habe mir einen in den Schuh gefahren.“ Will heißen, sich kaputt gemacht. Und in der Folge die Zusage zum Scheldecross eingehalten. „Der nächste Fehler“, meinte sie selbstkritisch.
Am Mittwoch steht die GVA Trofee in Loenhout (Belgien) auf dem Programm, dann folgt noch der Fidea-Cross Tervuren (Belgien). Danach will sie sich auf die Deutsche Meisterschaft in Kleinmachnow vorbereiten.
Text: Erhard Goller/RockyRoads
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Dritter Platz beim "Heimspiel"
4. Dezember 2011
"Sehr zufrieden" ist Hanka mit dem Ausgang ihres "Heimspiels", des 37. Frankfurter Radcross am Bornheimer Hang. Hinter Weltmeisterin Marianne Vos aus den Niederlanden und der Französin Lucie Chainel-Lefevre konnte sie Dritte werden. Die schwierigen Bedingungen des durch den Regen aufgeweichten Parcours erforderten viel Kraft und die fehlte der achtmaligen Siegerin von Frankfurt noch ein wenig nach der krankheitsbedingten Pause wegen einer schweren Erkältung. "Nach der ersten Runde dachte ich schon, das wird nichts. Ohne die tolle Stimmung an der Strecke wäre ich sicherlich nicht auf Platz drei gekommen", bedankte sich Hanka für den Zuspruch der Fans an der Strecke.
"Ich hatte einen sehr guten Start und konnte in der ersten Runde bei Marianne am Rad bleiben, dann ging mir die Kraft aber aus und musste sie ziehen lassen", so die Fahrerin aus dem Stevens Racing Team. Hinter der späteren Siegerin bildete sich um Hanka eine vierköpfige Verfolgergruppe, von der sich Chainel-Lefevre Ende der 3. Runde absetzen konnte. "Ich merkte, dass es bei mir zum Ende wieder besser lief, meine Rundenzeiten blieben stabil. Da habe ich dann auf den entscheidenden Moment gewartet", erklärte Hanka ihre Taktik. Anderthalb Runden vor Schluss kam dann dieser Moment. Mit frischem Stevens-Crossrad aus dem Materialdepot zog Hanka durch, weder Sabrina Schweizer noch die französische EM-Dritte Pauline Ferrand-Prevot konnten folgen. Zum zweiten Platz fehlten Hanka am Ende sogar nur vier Sekunden.
"Das war nach der Zwangspause durch einen langwierigen Virusinfekt für mich schon wieder ein sehr gutes Rennen, auf das sich aufbauen lässt", freute sich Hanka. Am kommenden Wochenende geht es für Hanka mit dem neu gestalteten Reisemobil von DÜMO nach Belgien zu zwei Kategorie-1-Rennen. Am Samstag findet in Antwerpen der Scheldecross statt, den Hanka vor einem Jahr gewinnen konnte.
Fotos: @Paul Spooner
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Zweiter Saisonsieg auf internationaler Bühne
13. November 2011
Nach Platz zwei nun den zweiten Saisonsieg auf internationaler Bühne: Hanka präsentierte sich beim 33. Internationalen Rad-Quer in Frenkendorf (Schweiz) in einer guten Verfassung und verwies nach 41:08 Minuten Sabrina Schweizer aus Wangen mit zwei Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang. Platz drei holte sich die Schweizer Meisterin Jasmin Achermann (50 Sekunden zurück).
Die Fahrerin vom Stevens Racing Team, Schweizer und Achermann hatten sich gleich nach dem Start der sechs Runden auf dem schnellen Parcours absetzen können. Mitte des Rennens nutzten Hanka und Schweizer einen Fahrfehler der Lokalmatadorin, die den Anschluss an das Spitzenduo bis zum Ende nicht mehr herstellen konnte. Die Entscheidung um den Sieg fiel auf den letzten 400 Metern. "Nach einer Spitzkehre trat ich voll an und zog bis ins Ziel durch", freute sich Hanka über ihren Erfolg.
Ob sie jedoch ihren Sieg im nächsten Jahr bei dieser Traditionsveranstaltung wird verteidigen können, steht in den Sternen. Teile der Strecke gehören einem Bauern, der sein Land für dieses Rennen nicht mehr zur Verfügung stellen will. "Die Begeisterung an der Strecke war schon toll. Es wäre wirklich schade, wenn dieses traditonelle Rennen aus dem internationalen Kalender verschwinden würde", hofft Hanka auf eine Einigung, die dann auch die 34. Austragung im nächsten Jahr sicherstellen würde.
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Hanka meldet sich international zurück
11. November 2011
Hanka hat sich mit einem tollen zweiten Rang beim Rad-Querfeldeinrennen im
französischen Nommay nach ihrem Startverzicht bei den Europameisterschaft erfolgreich in der internationalen Cross-Szene zurück gemeldet. Die Fahrerin vom Stevens Racing Team musste sich beim zur UCI-Weltrangliste zählenden Kategorie eins-Rennen nur der EM-Zweiten Lucie Chainel-Lefevre geschlagen geben. Die Französin hatte im Ziel 37 Sekunden Vorsprung auf Hanka. Dritte wurde Gabriella Day (England/42 Sek. zurück) vor der EM-Dritten Pauline Ferrand Prevot (Frankreich/1:16 Minuten zurück).
Das Rennen in Nommay war traditionell schwer mit viel Wiesenwegen, die
Anstiege waren durch den aufgeweichten Lehm nicht einfach zu fahren. "Ich
hab mich nicht gut gefühlt und hatte von dem intensiven Training in den
letzten Wochen noch müde Beine", sagte Hanka nach dem Rennen.
Fotos: (c) Paul Spooner (UK)
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Toller sechster Platz beim zweiten Weltcup-Rennen in Tabor
23. Oktober 2011
Einen tollen sechsten Rang hat Hanka beim zweiten Rennen zum Cross-Weltcup in Tabor (Tschechien) erreicht. Nach ihrer kranheitsbedingten Absage vor einer Woche beim Auftakt-Rennen in Pilsen (Tschechien) und noch geschwächt von den Folgen der Grippe legte sie auf dem schweren 3,2 Kilometer-Rundkurs einen Traumstart hin. "Ich hatte einen guten Start, kam als Erste weg, aber wenig später durch einen Fahrfehler der vor mir fahrenden Helen Wyman ins Hintertreffen", schildert Hanka die Anfangsphase des Rennens.
In der zweiten Runde hatte sich dann eine vierköpfige Spitzengruppe mit der späteren Siegerin Katerina Nash gebildet. Hanka fuhr das Loch nach vorne alleine zu und hatte Ausgangs der zweiten Runde wieder den Anschluss nach vorne gefunden. "In einer technischen Passage bin ich ein wenig weggerutscht und verlor den Kontakt zu den Vieren. Bei dem hohen Tempo kam ich dann auch nicht mehr heran und fuhr von da an alleine. Erst kurz vor dem Schluss kam noch Pavla Havlikova vorbei. Ich habe den Trainingsausfall durch die Grippe auf diesem schweren Kurs gemerkt, bin aber super zufrieden mit dem Ergebnis bei meinem zweiten Crossrennen in dieser Saison. Die anderen haben schon einige Rennen mehr bestritten", sagte Hanka nach dem Rennen. Am Dienstag geht es für sie schon weiter, dann steht bestreitet sie das Nacht-Crossrennen im niederländischen Woerden.
Nach 39:59 Minuten für die 16 Kilometer gewann in Tabor Lokalmatadorin Katerina Nash (Tschechien) vor den beiden Niederländerinnen Daphny van den Brand (6 Sekunden zurück) und Sanne van Paassen (14 Sekunden zurück). Hanka hatte als Sechste im Ziel 1:01 Minuten Rückstand auf die Siegerin.
Fotos: (c) Paul Spooner (UK)
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