
"Ich wollte erst wieder aufs Rad, wenn ich fit bin"
30. OKTOBER 2009
Jetzt geht es wieder los. Hanka ist zurück aus Mallorca, wo sie beim Robinson Bike-Event mit rund 30 Gästen eine Woche bei besten Wetter trainieren konnte. Am Wochenende (1.11.) wird sie ihr erstes Crossrennen in Lorsch fahren und am Wochenende darauf ihren ersten Weltcup in Nommay/Frankreich.
Hey Hanka, für Dich wird es am Wochenende wieder ernst – nachdem Du eine laenger Renn-Pause hattest.
Die war auch nötig, nach meinem schweren Sturz im Frühsommer in Kanada.
Wieso?
Ich hatte zwar nicht gebrochen doch noch lange Kopfschmerzen und Probleme mit der Halswirbelsäule.
Und wie geht es Dir jetzt?
Alles wieder in Ordnung – nach vielen physiotherapeutischen Maßnahmen.
Startest Du deshalb auch ein wenig später in die Saison?
Richtig. Ich wollte erst wieder in einem Wettkampf aufs Rad, wenn ich. fit bin.
Was bedeutet das für Deine Saisonziele?
Ich werde mich in diesem Jahr nicht darauf konzentrieren, meinen Gesamt-Weltcupsieg zu verteidigen, sondern auf die WM in Tabor Ende Januar.
Bist Du zufrieden mit Deinem Neuen Rad?
Und wie! Die neuen STEVENS-Bikes haben die Komponenten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben – und sie sind noch etwas leichter.
Gibt es etwas Neues, Innovatives bei Deinem Material?
Neu sind die Kabelhänger an der Gabel. Sie verhindern beim Bremsen das schwer kontrollierbare Vibrieren der Gabel. Damit hat man eine Idee meines langjährigen Mechanikers Wolfgang Heer nach den erfolgreichen Tests in der letzten Cross-Saison sogar in Serie (für Endverbraucher) umgesetzt. Die bessere Verzögerung ist ein großer Sprung beim Thema Sicherheit.
Veränderungen, so hat man zuletzt gehört, gibt es auch in Deinem Privatleben.
Ja, das stimmt. Mike und ich haben uns getrennt – in aller Freundschaft. Er bleibt aber weiterhin ein wichtiger Ansprechpartner für mich.
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