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Hanka im Pech
11. September 2011
Fehlende Motorrad-Polizei verhindert bessere Platzierung
Sehr zuversichtlich war Hanka in den Nordosten Frankreichs zum traditonellen Zeitfahren Chrono Champenois nach Betheny gereist. Immerhin konnte sie sich bereits 2003 einmal in die Siegerliste eintragen. Doch wenn man kein Glück hat kommt meist auch noch Pech dazu, der 12. Rang am Ende der 33,4 Kilometer spiegelte jedenfalls nicht ihr Leistungsvermögen wider.
"Ich war wohl eine der wenigen, die kein Polizei-Motorrad vor sich hatte", haderte Hanka mit ihrem Schicksal, das ihr besonders im Finale des Rennens eine deutlich bessere Platzierung kosten sollte. Während die fehlende Motorrad-Eskorte auf dem größten Teil der Strecke nicht allzu schwer ins Gewicht fiel, war es besonders bei den Ortsdurchfahrten mit meist ungesicherten Kreuzungen und Gegenverkehr schwierig und gefährlich. Gut zwei Kilometer vor dem Ziel in Betheny wurde es dann besonders schlimm. "Ich kam mit gut 52 km/h auf regennasser Fahrbahn in den Ort reingefahren, bei einer Zufahrt auf einen Supermarkt-Parkplatz gab es offenbar einen Stau und damit ein stehendes Auto auf meiner Fahrbahnseite! Ich musste abbremsen und mich zwischen den Autos durchschlängeln...es war ein grosses Risiko, denn ich wusste nicht, ob der Autofahrer nicht doch plötzlich abbiegt", schilderte Hanka die brenzlige Situation. Bis sie wieder in den Tritt kam und Tempo aufgenommen hatte, verging einige Zeit, auch in der Folge war die Straße alles andere als frei. "So etwas habe ich in einem Zeitfahren noch nie erlebt!"
Siegerin des Rennens wurde Judith Arndt vor Amber Neben (USA) und Wendy Houvenaghel (GBR), alles Ergebnisse gibt es hier.






