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Kupfernagels Rückkehr auf die Bahn

26. September 2011

Es begann mit einer privaten Wette

Hanka wird am 1. und 2. Oktober bei der Deutschen Bahn-Meisterschaft im Omnium (Mehrkampf aus Rundenrekordfahren, Punktefahren, Ausscheidungsfahren, Einerverfolgung, Scratch, 500-Meter-Zeitfahren) im Berliner Velodrom an den Start gehen.
 
Dazu ein Kurzinterview über ihre Ziele in der Cross-Saison, die Teilnahme bei der Bahn-DM im Omnium und warum auch Bundestrainer Thomas Liese nicht ganz unschuldig ist, dass Hanka auf die Bahn zurückkehrt.
 

Hanka, gestern hast du zum Auftakt der Cross-Saison gleich das erste Rennen in der Schweiz gewonnen, wie zufrieden bist du?

Antwort: So früh bin ich ja noch nie in eine Cross-Saison gestartet, und dann gleich mit einem Sieg, das ist natürlich sehr schön. Das Rennen war recht gut besetzt, und der Kurs sehr schweres Gelände.

Die Cross-Saison hat nun begonnen, was sind deine Ziele in diesem Winter?

Antwort: Ich möchte alle Weltcuprennen fahren und die meisten Rennen der beiden großen Serien "Super Prestige" und "GVA-Trophee" in Belgien, das wären zusammen fast 25 Rennen bis zur WM. Aber ich bin da momentan noch in Verhandlungen mit den Veranstaltern.

Am kommenden Wochenende bist du dann auf einem ganz anderen Terrain unterwegs, du startest bei der Deutschen Omnium-Meisterschaft auf der Bahn im Berliner Velodrom, wie kam es dazu?

Antwort: Es begann mit einer privaten Wette. Nun will ich selbst mal sehen, was auf der Bahn möglich ist.

Wie kam es zur Entscheidung, für die Deutsche Omniums-Meisterschaft in Berlin zu melden?

Antwort: Ich bin diesen Sommer ein Derny-Rennen in Heidenau auf der Bahn gefahren und das hat mir richtig Spaß gemacht. Und dann habe ich mich daran erinnert, dass Bundestrainer Thomas Liese mich vor einiger Zeit mal gefragt hat, ob ich nicht wieder auf die Bahn gehen will. Jetzt passt es vom Termin grad ganz gut.

Hast du dich darauf speziell vorbereitet?

Antwort: Ich bin auf der Züricher Beton-Bahn einige Male gefahren, die Zeiten über die 3000 Meter waren nicht schlecht. Mal sehen, was dann am kommenden Freitag und Samstag in Berlin geht.

Du bist vom Bund Deutscher Radfahrer nicht für die Straßen-WM in Dänemark nominiert worden, hast du sie trotzdem verfolgt?

Antwort: Ja, im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich mir die Rennen live angesehen. Schön zu sehen, dass einige Medaillen an Fahrerinnen gingen, die über 30 Jahre sind.

Wie geht es für dich nach der Deutschen Omnium-Meisterschaft weiter?

Antwort: Am Montag starte ich beim Charity Bike Cup in der Nähe von Stuttgart, danach geht es direkt mit den Cross-Rennen weiter. Mitte Oktober sind schon die ersten Weltcuprennen in Pilsen und Tabor.

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Ein Autogramm von Hanka